Stand der Dinge beim System Galileo

Gestern, am 7. November 2006, wurde in Oberpfaffenhofen bei München der Grundstein für das neue Galileo-Kontrollzentrum gelegt. Eine Woche vorher luden wir vom Regionalkreis Süd des Luftfahrt-Presse-Club e.V. (LPC) zu einer Pressekonferenz ein, um über den Stand der Dinge des europäischen Satellitennavigationssystems zu informieren. Die anschließende Resonanz in den Medien war hoch. So berichteten unter anderem Augsburger Allgemeine, Die Welt, Donaukurier, Nürnberger Zeitung und Stuttgarter Zeitung über den LPC-Event.

Für die Veranstaltung hatte ich den Direktor des Raumflugbetriebs des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), Prof. Dr. Klaus Wittmann, sowie den neuen CEO der Galileo Industries GmbH, Jürgen Ackermann (l.), dafür gewinnen können, die Medien über das Galileo-Projekt zu unterrichten. Die beiden Referenten wiesen in den gut besuchten Räumen des PresseClubs München auf die vielfältigen Möglichkeiten des europäischen Satellitennavigationssystems hin. Sie rechnen damit, dass das System 2011 einsatzbereit ist.

Das Projekt wird von der Europäischen Union und der Industrie im Rahmen einer „Public Private Partnership“ finanziert. Die Infrastruktur wird am Ende aus 30 Satelliten sowie einem weltweiten Netz aus Bodenstationen bestehen. Vier Kontrollzentren (Oberpfaffenhofen, Darmstadt, Fucino in Italien und Toulouse in Frankreich) werden den Betrieb rund um die Uhr steuern. Oberpfaffenhofen wird Hauptkontrollzentrum.

Foto: Werner O. Hausmann / Compliments of the PressClub Munich

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