Personalgespräche und der Halo-Effekt

Heute führte ich wieder einmal ein Gespräch mit einem Bewerber. Das Vorstellungsgespräch verlief sehr angenehm, die Person war gut vorbereitet und hinterließ bei mir einen sehr guten Eindruck. Wie immer in solchen Situationen habe ich darauf geachtet, nicht dem so genannten Halo-Effekt zu erliegen, sondern möglichst objektiv zu bleiben. Denn wie schnell schließt man von einer bekannten Eigenschaft eines Menschen auf seine unbekannten Eigenschaften? Würde man dies tun, würde man es zulassen, dass möglichweise nur eine positive oder negative Eigenschaft den kompletten Menschen überstrahlt, so dass letztlich ein falsches Bild von ihm entsteht. Diesem Risiko sind übrigens nicht nur Führungskräfte mit Personalverantwortung ausgesetzt, sondern zum Beispiel auch Lehrer.

Foto: Steffen Leiprecht

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